Der Bericht wurde vom Stadtbezirk Prag 1 durch den Bürgermeister Mgr. Pavel Čižínský als Reaktion auf das Treffen von Vertretern des Stadtbezirks Prag 1, des Krankenhauses Na Františku und der Stadtverwaltung der Hauptstadt Prag in der vergangenen Woche veröffentlicht. Der Bericht befasst sich mit dem weiteren Konzept und der Funktionsweise des Krankenhauses Na Františku im Rahmen des Gesamtplans für das Prager Gesundheitswesen.
„Gemeinsam mit einer Reihe von Politikern der Stadtverwaltung haben wir das Krankenhaus Na Františku im Jahr 2018 vor einer betrügerischen Privatisierung bewahrt. Damals versuchte die damalige Führung von Prag 1 unter Bürgermeister Lomecký, das Krankenhaus in private Hände zu geben und es so in einen der privaten Gesundheitskonzerne zu integrieren (Interesse hatten beispielsweise Agel oder Penta).
Heute distanzieren sich sogar jene Politiker von diesem seltsamen Privatisierungsversuch, die damals dafür verantwortlich waren. Ganz Prag hat erkannt, dass es das Krankenhaus Na Františku wirklich braucht und dass sich Prag viel stärker als bisher um das Gesundheitswesen kümmern muss. Früher verließ sich Prag nämlich zu sehr auf die staatlich betriebenen Universitätskliniken und war selbst nicht aktiv genug, was die eigenen kommunalen Gesundheitseinrichtungen betraf.
Prag 1 ist unter neuer Leitung bestrebt, sowohl im Gesundheitswesen als auch bei all unseren sonstigen Aktivitäten so effektiv wie möglich mit der Stadtverwaltung von Prag zusammenzuarbeiten. Die Zeiten, in denen sich die Stadtverwaltung und Prag 1 gegenseitig blockierten oder sich sogar gegenseitig Streiche spielten, sind vorbei.
Aus den Gesprächen mit Vertretern der Stadt Prag geht nun hervor, dass Prag beabsichtigt, eine deutlich aktivere Politik im Gesundheitswesen zu verfolgen, und dass es insbesondere die Tätigkeit der kommunalen Gesundheitseinrichtungen viel enger koordinieren will. Grundpfeiler dieser Prager Gesundheitspolitik soll gerade die Erhaltung des Krankenhauses Na Františku und dessen weiterer Ausbau sein, wobei der derzeitige Umfang und die Struktur der erbrachten Gesundheitsversorgung als Ausgangspunkt dienen sollen.
Zu den Optionen gehört auch die direkte Trägerschaft des Krankenhauses durch die Stadtverwaltung, was der Stadtrat von Prag übrigens bereits vor einem Jahr beschlossen hat. Sofern die Stadtverwaltung von Prag ihre Haltung nicht ändert und weiterhin beabsichtigt, das Krankenhaus Na Františku direkt zu betreiben, wird der Bezirk Prag 1 dem zustimmen. Das Krankenhaus Na Františku ist für ganz Prag von Bedeutung, und aus der Position des Magistrats heraus werden seine Entwicklung und die Koordinierung der Zusammenarbeit mit anderen kommunalen Gesundheitseinrichtungen in ganz Prag viel einfacher sein.“
Mgr. Kateřina Písačková
Pressesprecherin / Leiterin der Abteilung für Außenbeziehungen
STADTBEZIRK PRAG 1